Kehrwiederbecher

Coffee to go and go and go… Der Kehrwiederbecher macht’s möglich

Jedes Jahr landen in Hamburg etwa 60 Millionen Coffee-to-go-Becher im Müll. Wir wollen dieses Ressourcenproblem anpacken und entwickeln gemeinsam mit Hamburgs Kaffeemacherinnen und Kaffeemachern ein hamburgweites und anbieterübergreifendes Mehrwegsystem für Coffee-to-go-Becher: den Kehrwiederbecher.

Der wiederverwendbare Kehrwiederbecher schont die Umwelt und soll den Pappbechermüll erheblich reduzieren. Um den Mehrwegpfandbecher alltagstauglich zu machen, brauchen wir ein großes Netz an Aus- und Rückgabestellen. Nur wenn die Kundinnen und Kunden den Becher an ganz unterschiedlichen Stellen befüllen und zurückgeben können, kann dieser sich auch durchsetzen. Auch die Logistik muss durchdacht sein, etwa mit einem Pfandbon wie bei einem Getränkeautomaten oder mit einer Verrechnung via Smartphone-App. Eine breite Allianz für den hamburgweiten Mehrwegbecher ist deshalb die Voraussetzung für eine Lösung, die alle tragen können. Hierzu gab es bereits erste Vorgespräche mit großen Unternehmen und auch mit kleineren Anbietern. Im März haben wir in der Bürgerschaft den Senat mit der Einführung eines solchen Systems beauftragt und die Umweltbehörde übernimmt nun die Koordination des Aktionsbündnisses.

Unsere umweltpolitische Sprecherin Ulrike Sparr sagt dazu: „Ich freue mich sehr, dass die Kaffeebranche das Problem erkannt hat und sehr konstruktiv an dem Prozess mitarbeitet. Wir wollen mit dem ‚Kehrwiederbecher‘ ein funktionierendes Mehrwegsystem in Hamburg einführen und gemeinsam die Stadt vom Einwegbecher-Müll befreien. Die Umweltbehörde übernimmt nun die Koordination des Aktionsbündnisses. Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Umsetzung.“

Mit diesem Antrag hat das ganze übrigens seinen parlamentarischen Lauf genommen.

Über den weiteren Fortschritt des Kehrwiederbechers auf seinem Weg in den Hamburger Alltag informieren wir an dieser Stelle.

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